Leitungsteam Frauenarbeitsgemeinschaft
Vorsitzende:
Pastorin Ute Schulz, Möllenbeck
E-Mail:ute.schulz@reformiert.de
Die Frauen-AG trifft sich in unregelmäßigen Abständen, um Frauentag und Seminare zu planen. Eingeladen sind dazu immer auch interessierte Frauen aus den einzelnen Gemeinden, die der Frauen-AG nicht angehören.
Frauenfrühstück
Am 17. Oktober trafen sich wieder über 20 Frauen zum Frauenfrühstück der Ev.-ref. Kirchengemeinden Möllenbeck und Rinteln.
Zu Gast war dieses Mal Pastorin i.R. Elisabeth Griemsmann, die uns nach dem reichhaltigen Frühstück ins Thema „Zeit des Säens – Zeit des Erntens“ einführte.
Sie erzählte von ihrer persönlichen Berührung mit dem Thema, bevor sie anhand des Liedes „Wie pflügen und wir streuen den Samen auf das Land“ weitere Aspekte ansprach. Dabei kamen sowohl die Hintergründe zur Entstehung des Liedes zur Sprache als auch der Bezug zur aktuellen Landwirtschaft.
In Murmelgruppen haben wir Frauen uns darüber ausgetauscht, welche Aussagen des Liedes uns besonders ansprechen, welche inneren Bilder – auch aus der Kindheit – bei dem Lied in uns aufsteigen und was wir der kommenden Generation weitergeben möchten.
Zum Abschluss – im Hinblick auf unsere Anfragen in einer komplizierter werdenden Welt – wurden uns neue Strophen zu dem Lied von „Brot für die Welt“ vorgestellt, die wir natürlich auch gesungen haben.
Besonders gefreut haben wir uns über eine Teilnehmerin aus der Gemeinde Bückeburg-Stadthagen, denn in Zukunft wollen wir in der Region noch enger zusammenarbeiten und auch die Gemeinden Bückeburg-Stadthagen und Hameln-Bad Pyrmont mit einbeziehen.
Rückblick auf den Frauen-Singworkshop
Schön war er, dieser Samstag im August im Gemeindezentrum der Ev.-reformierten Kirchengemeinde Hannover.
25 Teilnehmerinnen aus den Gemeinden Braunschweig, Hannover, Hameln und Möllenbeck ließen sich an diesem heißen 15. August von der Chorleiterin und Cellistin Aurelia Martens aus Extertal durch Körper- und Stimmübungen bewegen.
Schön war die Auswahl an Liedstücken, die die Chorleiterin ausgewählt hatte. Es waren rhythmisch unterschiedliche Lieder, einstimmige Kanons und mehrstimmige Sätze, in englischer, lateinischer und deutscher Sprache. Konzentration war nötig, sicher. Und wir brauchten Atem – und Trinkpausen. Doch die Chorleiterin zeigte viel Verständnis für uns, für unsere Fragen, für unsere stimmlichen Möglichkeiten und unsere Wünsche. Dabei verlor sie das Ziel des Workshops nicht aus den Augen. Und so haben wir 4 der 5 vorbereiteten Liedstücke gut gelernt und konnten sie in die Andacht einbringen, die wir zum Abschluss des Workshops mit Gemeindegliedern feierten. Ein schönes Ergebnis für alle Mitwirkenden!
Schön war er – dieser gemeinsame Tag - durch die Entdeckung der eigenen Singstimme, durch die Erfahrung mit Stimmübungen, durch das Erlernen neuer Lieder, durch das Feiern der Andacht, durch die Begegnungen und Gespräche und auch durch das gemeinsame Essen, Trinken und Lachen…
Schön war er dieser Tag. Ob er sich wiederholen lässt? Das wäre schön…
Ein herzlicher Dank geht an die FrauenAG des Synodalverbandes, die diesen Tag geplant hat, sowie an die Gruppe, die die Räume liebevoll und umsichtig vorbereitet hat und zuletzt an die, die im Hintergrund für Verpflegung und immer wieder sauberes Geschirr gesorgt haben.
Elisabeth Griemsmann/ Andrea Wehking
Frauenfrühstück in Möllenbeck
Am 7. März trafen sich knapp 20 Frauen aus den Ev.-ref. Kirchengemeinden Möllenbeck und Rinteln zum 4. Frauenfrühstück – dieses Mal im Kloster Möllenbeck.
„Mit Mut hinein in diesen Tag“ – so haben wir es nicht nur zu Beginn gesungen, sondern – ermuntert durch die Tageslosung – erlebt.
Nach einem reichhaltigen Frühstück mit anregenden Gesprächen hat Pastorin Ute Schulz einen Einblick in einige jüdische und christliche Feste gegeben. Dabei wurde deutlich, wie sehr unser christlicher Glaube im jüdischen Glauben wurzelt und dass die Feiertage in Form und Inhalt zum Teil spannende Parallelen aufweisen. Freude, Freiheit und Leben sind verbindende Element.
Mit der Bitte um Gottes Segen haben wir den Tag beendet und freuen uns schon auf das nächste Frauenfrühstück – dann wieder in Rinteln.
Frauensonntag
Frauensonntag in Hannover – die große Frau von Schunem
Bei strahlendem Sonnenschein haben die Frauen der Frauenarbeitsgemeinschaft Mitte Februar 2026 zu einem Gottesdienst in der reformierten Kirche in Hannover eingeladen. In dem Gottesdienst kamen verschiedene Aspekte der Geschichte der großen Frau von Schunem und ihrer Begegnungen mit Elisa zur Sprache. In einem Moment der Stille konnten alle, die am Gottesdienst teilnehmen, auf Zetteln ihre Gedanken zu den Themen „Ich hätte gerne Raum für…“, „Ich sorge mich um…“ und „Ich bitte für Recht und Gerechtigkeit…“ notieren und in Körben ablegen. Einige wurden vorgelesen, die anderen an eine Pinnwand geheftet, damit sie sich – wer mag – nach dem Gottesdienst anschauen kann.
Nach dem Gottesdienst trafen sich etwa 20 Frauen zum Frauensonntag. Einige kamen vom Edersee («Kirche am See»), andere aus Braunschweig, Möllenbeck und aus der Region und Stadt Hannover.
Die große Frau von Schunem, von der wir in der Lesung hören und die leider keinen Namen trägt, lässt sich nicht beirren, bleibt beharrlich und wird für ihre Glaubensstärke mit dem Leben ihres Sohnes belohnt.
Wir beschäftigten uns in drei Workshops, angelehnt an das Leben dieser Frau, was Größe bedeutet. Eine dabei erstellte Collage aus Bildern und Sätzen aus Zeitschriften verdeutlicht, was wir zum Leben brauchen: darunter ein soziales Miteinander und das Interesse mitzugestalten. Es geht bei Größe aber auch darum, ob wir uns groß fühlen. Dabei halfen uns Atem- und Haltungsübungen. Und so wird die körperliche Größe weniger wichtig, sondern vielmehr die innere Größe, die ihre Wirkung nach außen trägt. In einem dritten Workshop beschäftigten wir uns mit großen Frauen wie Bertha von Suttner, Hannah Arendt und der mir bis dahin unbekannten Frau Wibrandis Rosenblatt aus der Zeit der Reformation.
Für mich war dieser Tag geprägt von Offenheit und einem aufgeschlossenen Miteinander bei gutem leichtem Essen und Trinken, das viele Teilnehmerinnen mitgebracht hatten.
Irene Wienken






